Über uns

Die Geschichte des Uhrwerk Verlags

Der Uhrwerk Verlag wurde von Patric Götz im Jahre 2009 gegründet, mit dem er Rollenspiele herausbringen wollte, die ihm besonders am Herzen liegen. Bereits zuvor hatte Patric umfangreiche Erfahrung im Rollenspielsektor gesammelt, erst als Angestellter im Bergisch-Gladbacher Spieleladen Spielzeit, dann beim Vertrieb Welt der Spiele und schließlich als Verlagsleiter bei Ulisses Spiele. Nachdem er zunächst noch bei Ulisses in diversen Positionen weitergearbeitet und Uhrwerk nur in Teilzeit betrieben hat, beschloss er 2011, sich vollständig seinem eigenen Verlag zu widmen.

Den Anfang der Spiele im Uhrwerk-Portfolio machten 2009 die deutschen Versionen von Hollow Earth Expedition und Deadlands Classic (in Zusammenarbeit mit dem Spielzeit Verlag), sowie die DSA-Sublizenz zum Westkontinent Myranor. Mit all diesen Spielen war Patric lange verbunden oder begeisterte sich für sie – und nach diesen Kriterien wurde und wird auch das Verlagsprogramm von Uhrwerk laufend erweitert. So verlegte Uhrwerk im Laufe der folgenden Jahre auch immer weitere Spiele mit großem Erfolg, darunter zunehmend auch deutsche Eigenproduktionen wie Malmsturm, Contact oder Dungeonslayers. Aber auch Übersetzungen englischer Spiele wurden weiterhin mit ins Programm genommen, wie die deutschen Versionen von Legend of the Five Rings und The One Ring.

Seit 2013 ist darüber hinaus klar, dass der Uhrwerk Verlag (unter dem Label Clockwork Publishing) auch versuchen wird, den englischen Markt zu erobern. Mit einem erfolgreichen Kickstarter für eine Übersetzung der deutschen Version von Space:1889 wurde die für 2014 geplante englische Version des Spiels finanziert. Und auch auf andere Weise ist das Jahr 2014 wichtig für den Verlag, denn mit Splittermond wurde ein aufwändig vom Verlag selbst zusammen mit einem großen Team produziertes deutsches Fantasy-Rollenspiel herausgebracht, mit dem im Gegensatz zu manchem Liebhabersystem im Verlagsprogramm ein großer Kreis potenzieller Spieler angesprochen werden soll.

Zunächst wurde der Uhrwerk Verlag von Patric aus seinem Erkrather Heim heraus geleitet, zumal er damals der einzige war, der fest für Uhrwerk gearbeitet hat. Ihm zur Seite stand vor allem eine große Schar an über ganz Deutschland verteilten Freelancern und Freunden, die noch heute das Rückgrat der Arbeit an den einzelnen Produkten stellen. Dennoch beschloss Patric im Jahre 2012, ein Büro für den Verlag in seiner Geburtsstadt Köln zu eröffnen, um die immer größer werdende Arbeitslast besser bewältigen zu können.

Und im Zuge dieser Entwicklung wurde auch die Uhrwerk-Familie 2013 vergrößert, indem die schon längst als Freelancer für den Verlag tätigen Nicole Heinrichs und Uli Lindner angestellt wurden, denen 2015 dann Tilman Hakenberg folgte – denn inzwischen kann eine Person die Arbeit an den diversen Spielsystemen sowie den zugehörigen Verwaltungsaufwand nicht mehr alleine bewältigen. Auch in administrativer Sicht wurde die Arbeit mit der Zeit so viel, dass ebenfalls 2015 Heimke Husmann das Team als Assistentin der Geschäftsleitung verstärkte, um somit dem kreativen Team den Rücken freizuhalten.

Ende 2016 hat Tilman Hakenberg leider beschlossen, seinen Lebensmittelpunkt zurück nach Freiburg zu verlegen und das Verlagsteam zu verlassen. Als direkten Ersatz ist dafür unser langjähriger Freelancer Thomas Römer zu uns gestoßen, der Tilmans Arbeit fortführen wird. Gleichzeitig haben wir aufgrund der immer größeren Arbeitsbelastung beschlossen, unsere internen Strukturen umzustellen und in Zukunft die Verlagsleitung von der Geschäftsführung personell zu trennen. Diesen Posten hat Uli Lindner übernommen, der die Geschäftsführung in manchen Punkten entlastet und das Redaktionsteam anleitet.

Durch die unverändert große Arbeitsauslastung war es derweil bald nötig, das Team erneut zu erweitern: 2017 stießen Judith Antonowitsch als Verstärkung für Buchhaltung und Organisation sowie Aşkın-Hayat Doğan als zusätzlicher Redakteur für Splittermond zum Verlag.

2019 meldete der Uhrwerk Verlag Insolvenz an. In der Folge wurde das Team stark verkleinert.

Seit 2020 geht es wieder Berg auf, unter anderem mit dem Start des neuen Onlineshops.

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